Wasserbetten


Nur das fachgerecht montierte, richtig gepflegte und korrekt nachgefüllte Wasserbett kann Ihnen den unvergleichlichen Schlafgenuss bieten, den Sie nicht mehr missen möchten. Das Liegen auf einem guten Wasserbett wird als nahezu druckpunktfrei empfunden. Wasserbetten sind auch für höhere Körpergewichte ideal geeignet. Mit der Bezeichnung Wasserbett ist eine Wassermatratze mit mindestens 20 cm Wasserhöhe gemeint. Leichtwassermatratzen, mit vier bis zehn cm Wasserfüllhöhe, oder Schlauchsysteme, mit bis zu 10 einzelnen Schläuchen in einer Matratze, gehören nicht zu den vom Fachverband Wasserbett definierten Komfort- Wasserbett-Schlafsystemen und werden heute kaum noch angeboten.


 

Wann kommt eine Niedrigwassermatratze in Frage?

Im Pflegebereich in Krankenhäusern, wo z.B. bettlägerige Dekubituspatienten einen hochfahrbaren Lattenrost haben, werden diese Matratzen eingesetzt. Immerhin erreichen die Niedrigwassermatratzen eine bessere Durchblutung der Hautoberfläche, so dass für die Krankenschwestern ein geringerer Pflegeaufwand entsteht und die Patienten mehr Lebensqualität haben.

 

Der Kunde wünscht mit dem Schritt zum Kauf eines Wasserbettes einen erheblichen Komfort und Gesundheitsvorteil im Vergleich zu seiner bisherigen konventionellen Matratze, wie es nur ein vollvolumiges Wasserbett bieten kann, nicht jedoch eine Niedrigwassermatratze.

 

Der Vinylkern - Das Herz der Wassermatratze

Welche Unterschiede gibt es? Früher wurden Wasserbetten mit leichten, einfachen Vinylfolien im Handel angeboten. Man kannte nichts anderes. Die Forschung war noch auf einem anderen Stand. Solche Folien sind auch heute noch auf dem Markt und versuchen hauptsächlich im Internethandel sowohl als in Deutschland hergestellte Produkte und auch Ware aus Fernost ihre Käufer zu finden.

 

Namhafte Wasserbetthersteller wie zum Beispiel die Firma Akva Waterbeds, WaCore oder T.T.I. Stretch-Top verwenden seit einigen Jahren moderne, hochverdichtete Vinyle mit migrationsarmen und unweltverträglichen Materialien. Solche Folien halten mehr Einflüssen stand. Sie können bei höheren Temperaturen verarbeitet werden. Bei der Verarbeitung und Herstellung gab es zum Wohle der Qualität, erstaunliche Entwicklungsprozesse. Die Nachfrage speziell nach hochwertigen Wasserbetten ist enorm.

SICHERHEIT

Wasserbettmatratzen sind heutzutage sehr sicher. Die Wassermatratze liegt zusätzlich noch in einer Sicherheitswanne, so dass selbst bei einem Defekt das Wasser aufgefangen und nicht auslaufen würde. Der korrekte Sitz der Sicherheitswanne wird einmal im Quartal bei der Bettenpflege überprüft.

Die Wasserbettheizungen sind ebenfalls sicher. Sie sind wasserdicht verschweißt und werden zusätzlich noch unter der Sicherheitswanne, getrennt von der Wassermatratze platziert.
Sie sind außerdem sehr strahlungsarm. Die Heizung könnte auch in der Nacht mit der integrierten, automatischen Tag-Nachtabschaltung, vom Stromnetz getrennt werden.
Es reicht zum Erhalt der erforderlichen Temperatur aus, wenn die Heizung tagsüber gelegentlich arbeitet.

Lohnt es sich ein Wasserbett zu versichern?

a) Die Matratze
Ein Wasserbett wird Versicherungstechnisch wie ein Aquarium behandelt, obwohl es wegen der Sicherheitswanne viel weniger auslaufgefährdet ist. Versichert wäre nicht die Matratze selber, sondern Schäden am Unterbau und dem Fußboden. Es reicht aus, der Hausratversicherung zu melden, dass man sich ein Wasserbett angeschafft hat. Eine höhere Versicherungsprämie muss deswegen nicht gezahlt werden. "Denn ein Wasserbett stellt allgemein kein höheres Risiko dar!" Sagt der Versicherungsfachmann Jörg Bachmann in Haustex 5/2008

b) Die Heizung
Bei einer Versicherung gegen Überspannung ist neben anderen elektronischen Geräten auch die Wasserbettheizung versichert, die im Schadensfall lediglich ihren Dienst versagen und sonst keine weiteren Schäden anrichten würde.

Hausstatik
Alle neuen Wohnhäuser, wurden seit Mitte 1962 nach vorgeschrieben statischen Vorschriften errichtet. Wenn man sich Gedanken über die statisch zulässige Belastbarkeit pro m² Wohnfläche macht und überlegt ob ein Wasserbett ein Problem für die Deckentragfähigkeit sein könnte, gehen einem die gängig genutzten Möbel durch den Kopf: Eine gefüllte Badewanne wiegt auf den Quadratmeter 400 Kg, also doppelt so viel wie ein Wasserbett. Wer in seiner Wohnung, ohne Einschränkung, eine Badewanne nutzen darf, kann demnach auch ein Wasserbett aufstellen. Eine arbeitende Waschmaschine, ein gut bestücktes Bücherregal, ein voller Kleiderschrank, ein gefüllter Tiefkühler mit aufgesetztem Kühlschrank sind Gegenstände welche teilweise ebenfalls mehr Gewicht auf einem Quadratmeter bringen als ein Wasserbett und doch in der Regel ohne Bedenken genutzt werden können.

Ein Wasserbett, das ordnungsgemäß vom Fachhändler montiert wurde ist mit einem Lastenverteiler ausgestattet. Dieser sorgt dafür dass der Quadratmeter der Wohnfläche mit 150 bis maximal 220 KG belastet wird.

Die Regel bei statischen Abwägungen Lautet:
Nicht das Gesamtgewicht des Wasserbettes ist ausschlaggebend, sondern das tatsächliche Gewicht auf einen Quadratmeter der Wohnfläche. Bei Altbauten mit Holzbalkenfußböden müssen die tragenden Balken, bei normaler Raumgröße, ein Mindestmaß von Breite: 8 cm und Höhe: 18 cm haben und dürfen nicht weiter als 50 bis 60 cm auseinander liegen.
Dann kann ein normales Wasserbett aufgestellt werden. Ältere Fachwerkhäuser sind teilweise nur mit 12x12 cm tragender Balken ausgestattet. Dann empfehlen sich Wasserbetten mit reduzierter Wasserhöhe, also Leichtwassermatratzen.